Informationen über die Bezirksdelegiertenkonferenzen

Für eine lebendige Demokratie

Die Bezirksdelegiertenkonferenzen sind wichtige, basisdemokratische Veranstaltungen. Auf den insgesamt 44 Versammlungen werden die Delegierten für den Gewerkschaftskongress der IG BCE im Oktober gewählt - und für die Konferenzen der acht Landesbezirke. Auch über die Anträge der Bezirke an den Gewerkschaftskongress wird dort abgestimmt. Was dort sonst noch passiert? Hier ein Überblick.

Heike Rost

 Mit der Bezirksdelegiertenkonferenz Mainz startet die IG BCE ins Kongressjahr. Mit der Bezirksdelegiertenkonferenz Mainz startet die IG BCE ins Kongressjahr.
07.02.2017
  • Von: Sascha Schrader

Wie viele Delegierte ein Bezirk hat, hängt von dessen Größe ab und ist gestaffelt. Die Staffelung setzt sich über die Landesbezirke fort: Kleine Bezirke erhalten zwar weniger Delegierte, große Bezirke bekommen jedoch nicht übermäßiges Gewicht bei den Abstimmungen auf dem Kongress. So gehen die Stimmen der kleinen Bezirke nicht unter.

Aus dem gleichen Grund wird auch darauf geachtet, dass verschiedene Personengruppen - wie beispielsweise die Jugend - angemessen vertreten sind. 400 Delegierte entsenden die Bezirke und Landesbezirke insgesamt zum Kongress, die wiederum von etwa 4000 Teilnehmern der Konferenzen gewählt wurden.

Die Ortsgruppen bestimmen auf ihren Mitgliederversammlungen, wer an den Konferenzen der Bezirke teilnimmt. So ist sichergestellt, dass jedes Gewerkschaftsmitglied direkt oder indirekt repräsentiert wird.

Auf den Konferenzen werden aber nicht nur die Teilnehmer für den Gewerkschaftskongress bestimmt. Sie sind auch Kontrollinstanz für die Arbeit des Bezirksvorstand und der Gremien. Auf den Konferenzen werden die Bezirksvorstände im Amt bestätigt oder neu gewählt. Geschäfts- und Revisionsbericht des Bezirks werden entgegengenommen und die Revisoren gewählt. So wird dafür gesorgt, dass die Macht von der Basis ausgeht. Denn das ist unsere Vorstellung von gelebter Demokratie.

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