Kunststoffverarbeitende Industrie Baden-Württemberg

Tarifabschluss erzielt: 2,6 Prozent Lohnerhöhung und mehr für den Demografiefonds

In der zweiten Tarifverhandlung am Donnerstag, den 11. Februar, in Mannheim konnte ein Abschluss erzielt werden.  Das Ergebnis bietet eine Erhöhung der monatlichen Löhne und Gehälter und eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütung. Zusätzlich wird der betriebliche Demografiefond aufgestockt.

"Der Tarifabschluss ist wichtig für die Zukunft der Kunststoffindustrie in Baden-Württemberg. Ohne die Mitglieder in den Betrieben und die hervorragende Unterstützung der Tarifkommission wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen", betonte Verhandlungsführerin und IG BCE Landesbezirksleiterin Catharina Clay.

Der Tarifabschluss im Detail:

  • Zum 01.03.2016 steigen die Löhne und Gehälter um 2,6 Prozent. Für die Auszubildenden wird die Vergütung überproportional angehoben auf 880 € im ersten, 910 € im zweiten, 980 € im dritten und 1020 € im vierten Ausbildungsjahr. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 17 Monate.
  • Der Tarifvertrag "Demografie und Lebensarbeitszeit" wird fortgeführt und aufgestockt.  Die Arbeitgeber zahlen bereits jetzt 350 € pro Jahr und Beschäftigten in den Fond ein. Für das Jahr 2017 wird der Betrag auf 525 €, für 2018 auf 625 € und ab 2019 auf 725 € für jeden Tarifbeschäftigten aufgestockt. Ein Abkommen über zusätzliche Beiträge läuft Ende des Jahres aus.
  • Der Tarifvertrag "Zukunft durch Ausbildung" wird weitergeführt. Damit werden bis 2018 die Ausbildungsplätze in den Betrieben kontinuierlich gesteigert.
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