Chemie-Tarifrunde Baden-Württemberg 2016

Südwest-Tarifverhandlung endet ohne Ergebnis / Arbeitgeber ignorieren Fakten

Karlsruhe. Die 1. Verhandlungsrunde für die rund 76.200 Beschäftigten in der baden-württembergischen Chemieindustrie ging heute ohne Einigung zu Ende. „Die Arbeitgeber reden eine gute wirtschaftliche Situation, die unsere Entgeltforderung von 5 Prozent mehr als rechtfertigt, herunter“, so Catharina Clay, Verhandlungsführerin und Landesbezirksleiterin der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). „Alle wichtigen wirtschaftlichen Rahmendaten in Baden-Württemberg sprechen für unsere Forderung“, betont Clay.

VeeeV/IG BCE

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„Die Beschäftigten produzieren und leisten mehr. Die Arbeitnehmer haben allen Grund, von dieser sehr positiven Branchenentwicklung zu profitieren und fünf Prozent mehr Entgelt einzufordern“, so Clay.
Die Tarifkommission der IG BCE bleibt deshalb bei ihren Forderungen:
· Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5 Prozent
· Weiterführung und Weiterentwicklung des Tarifvertrags „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“

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