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13.02.2017

Landesjugendkonferenz BaWü 2017

Landesjugendkonferenz diskutiert knapp 30 Anträge

Ihr erstes Februar-Wochenende hatten sich rund 50 junge Gewerkschafter schon lange geblockt: Landesjugendkonferenz im Schloss Hornberg. Denn die Chance, die künftige gewerkschaftliche Arbeit ganz konkret mitzubestimmen, wollte sich niemand von ihnen entgehen lassen.

Landesjugendkonferenz BaWü 2017

Den Einstieg in die politische Auseinandersetzung ebnete Mark Haarfeldt vom Verein »Gelbe Hand«. Er setzte sich kritisch mit den aktuellen Tendenzen zum Rechtspopulismus auseinander. Haarfeldt, aber auch alle Teilnehmer, stellten dieser Entwicklung die gewerkschaftlichen Grundwerte klar entgegen.


Im Anschluss beriet das Plenum knapp 30 Anträge. »Mit ihnen hat sich die IG-BCE-Jugend zu Themen wie Rechtspopulismus, Industrie 4.0 oder auch der Qualität der dualen Ausbildung und der Bildungszeit nach teils kontroversen Diskussionen positioniert«, resümiert Landesbezirksjugendsekretär Max Nothaft. So fordert die Jugend unter anderem mindestens den »Status quo« bei der Bildungszeit, eine wieder paritätisch finanzierte Krankenversicherung und ein permanentes »Eignungs-Update« der Ausbilder.


Wörtlich heißt es im Antrag des Karlsruher Bezirksjugendausschusses: »Zum Erhalt und zur Verbesserung der Ausbildungsqualität müssen die Ausbilder regelmäßig an Schulungen und Seminaren teilnehmen«. Die Antragskommission beschloss bei diesem, aber auch bei vielen anderen Anträgen, die erneute Debatte auf der Landesbezirksdelegiertenkonferenz. Zudem wurde die Spitze des Landesbezirksjugendausschusses neu gewählt: Wencke Macher ist die neue Vorsitzende, Anja Trapp vertritt sie.


Ein ganz besonderer Dank galt denjenigen, die zehn Jahre lang intensiv die Jugendarbeit im Südwesten prägten: Ricarda Schilli, Barbara Squarra und Erik Volkmann. Zusammen mit den ebenfalls langjährig Engagierten Daniel Squarra und Vivien Baida wurden sie alle gebührend gewürdigt.